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...und in wenigen Stunden geht's los... seit heute Morgen gegen 6 sind wir zurueck in Nairobi und ich geniesse nun meinen letzten Tag hier!

Bis bald ;-)

Tobi

14.7.09 08:53


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...oder heute erst wieder melden - sorry!

Also, die Safari war echt ziemlich cool - ich koennte da sooo viel zu schreiben, belasse es aber erstmal dabei, dass wir (eine Tschechin, zwei Spanierinnen, ein Oesterreicher, ich sowie unser "Driver" bzw. "Guide" viele tolle Tiere, auch aus naechster Naehe gesehen haben...

Mittwoch Nachmittag waren wir zurueck in Nairobi, fuer mich ging es direkt weiter - eben in's CIVS-Buero, ein paar Sachen umpacken, und zusammen mit Amelie, die ich beim Vorbereitungsseminar im April kennen gelernt hatte und die bald meine Nachfolge in Kisumu antreten wird, ab in die Innenstadt, um von dort einen Bus Richtung Malindi zu nehmen - Donnerstag Mittag waren wir nach 10 Stunden Bus, 5 Stunden Matatu (die Haelfte davon auf unbefestigter Sandpiste) und 30 Minuten Boot fahren endlich auf Lamu, einer Insel an Kenias noerdlichen Ostkueste.

Auch dazu koennte ich sooo viel schreiben.... ich hab leider nicht viel Zeit, denn morgen geht's schon wieder zurueck Richtung Nairobi, und in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch dann zum Flughafen und zurueck - doch ein bisschen schreibe ich zu Lamu: Lamu ist eine ziemlich altertuemliche Stadt mit vielen engen, verwinkelten Gassen - es gibt nur 2 Autos auf der ganzen Insel - eine Art dreiraedrigen Krankenwagen und einen "Regierungsjeep" - aber dafuer Esel. Viele Esel. Sehr viele Esel. Ca. drei- bis viertausend.

Unsere Unterkunft ist ziemlich schoen, wir haben ein Haus gemietet - total schoen eingerichtet, mit Dachterrasse, tollen Moebeln und schoenem gruenen Garten...

Am ersten Tag waren wir gleich Esel reiten - war ganz witzig, die Esel waren irgendwie viel zu klein fuer uns und ziemlich stoerrisch, sie wurden vom "Eselfuehrer" ziemlich hart rangenommen, sodass sie uns auch an den richtigen Ort, naemlich den Strand, brachten...

Gestern haben wir eine Segelbootfahrt gemacht... total cool!!! Mit frisch gefangenem Fisch, den ich sogar selber ganz gegessen habe - also bis auf Graeten, Kopf und Flossen, versteht sich...

tjjaaa, und morgen geht's dann zurueck - lange Reise nach Nairobi, dort noch ein Tag - und dann back nach Germany, in's komfortable, geordnete Leben!

 

mh, bis spaeter, vllt. schreibe ich hier noch so ein Resuemee, mal schauen!

Gruesse

Tobi

12.7.09 15:30


Die letzten Tage in Kisumu...

Hallo again!

Heute, im Anschluss an die allsonntagliche Messe, wurde ich schon mal vor-verabschiedet, Montag werde ich mich im Waisenhaus und Dienstag in der 'nursery school' verabschieden, Mittwoch geht's dann nach Nairobi!

Heute Abend gibt's mal wieder was Leckeres zu essen - Chapati, quasi Pfannkuchen, mit Bohnen in Kokossosse - das weiss ich, weil die Bohnen eben schon kochten - das dauert 4 Stunden...

Letztens wurde ich rasiert - eigentlich wollte ich mich ja selber rasieren, aber einer der Jungs, Rollins, fand den Elektro-Rasierer so klasse, dass er mich glatt fast komplett rasiert hat. Nachher wurde dann noch der Kopf von Felix kahl geschoren... mit meinem Rasierer - der war nachher komplett voll mit schwarzem, dickem Haar... sie fragten auch, ob ich ihnen meinen Rasierer dalassen koennte, wenn ich fuehre...

Dienstag Abend werde ich dann in der Familie einen ausgeben - und dann bin ich fertig in Kisumu, siebeneinhalb Wochen Kinder beschaeftigen im Waisenhaus und Kinder unterrichten in der 'nursery school' habe ich dann hinter mir.

Was ich noch vor mir habe? Erst ein paar Tage in Nairobi - unter Anderem Souvenirs kaufen - dann 'ne Safari und spaeter ein paar Tage an Kenias Kueste.

Und am 15. geht dann gaaaanz frueh morgens mein Flieger!

Ich werde mich wahrscheinlich nach der Safari, also ca. am 9., wiedermelden!
 
Oder vorher noch mal, wer weiss

Gruesse

Tobias

28.6.09 16:18


"Etwas"

Gestern Mittag: auf dem Weg zum Waisenhaus ging ich noch kurz in's Internet - eigentlich wollte ich "Etwas" zuhause lassen, doch irgendwie hatte ich so ein Gefuehl im Bauch, dass ich "Etwas" doch mitnehmen sollte. Ich nahm es mit, ging in's Internetcafe und spaeter in's Waisenhaus.

Gestern, spaeter Abend: ich packte meine Tasche aus - uebrigens eine wunderschoene Supermarkt-Plastiktuete, in der ich meinen Kram durch die Gegend trage - und bemerkte dabei, dass "Etwas" fehlte...

Scheisse. Mist. Oh Man.... das waere ein grosser Verlust...

Ich aergerte mich, gestern Mittag so unaufmerksam gewesen zu sein... wie konnte ich nur? Gleichzeitig hoffte ich und glaubte in gewisser Weise auch daran, dass dieses "Etwas" einfach von einem/einer Internetcafe-Mitarbeiter/-in direkt gefunden und aufbewahrt wurde - aber wir sind in Kenia, in einem armen Land, da wird so etwas Wertvolles meistens einfach von irgendwem eingesteckt, und verschwindet in der grossen, weiten Welt -  Johnson meinte, die Chancen seien seeehr gering, ich waere "very, very lucky", wuerde ich das "Etwas" wiederbekommen.

Morgens machte ich mich mit einem heftigen Kribbeln im Bauch auf den Weg - "ist 'Etwas' da - oder ist 'Etwas' doch nicht da?", um 8 Uhr morgens, vor der Schule.

Ich ging in's Internetcafe und fragte nach.

...

5 Minuten spaeter (ich hatte fuer den Fall, dass ich "Etwas" wiederbekomme, meinen MP3-Player mitgenommen, um gegebenenfalls das Wiedersehen mit geiler Musik zu feiern): vor ca. 1 Stunde war die Sonne aufgegangen, sie stand gerade knapp ueber den Bauemen und Haeusern Kisumus, schien mir warm in's Gesicht - die naechtliche Kaelte wich gerade sanft der Tages-Waerme... tolle Luft, blauer Himmel - ich bin auf dem Weg zur Schule, hoere bester Laune "Beautiful Day" von U2, "Africa" von Toto und zu guter Letzt noch "Highway To Hell" von AC/DC.... ich kaufe mir eine grosse Fanta und gehe bester Laune, die geile Musik laut aufgedreht, zur Schule...

18.6.09 14:14


Joa, mal wieder...

Okay, noch kurz was zur Tour: ich bin heile zurueck! Und litt stark an den Strassenverhaeltnissen - man, war das krass - endlos lange Strecken in sooo schlechtem Zustand, ich wurde stundenlang durchgeschuettelt..

Ich hab jetzt noch ca. 2 Wochen in Kisumu - 9x Nursery school, 6x Waisenhaus....

Dann geht's auf 'ne Safari - ich hab eben 'ne SMS bekommen, dass der Preis um 60 USD wegen stark erhoehter Parkeintrittsgebuehren (Masai Mara National Reserve) gestiegen ist...na toll! Die Vorfreude ist dennoch ungebrochen!

Danach geht's ein paar Tage an die Kueste. Geplant ist, dass ich mir mit Amelie - sie ist 'ne Freiwillige, die Anfang Juli nach Kenia kommt, ich kenne sie vom Vorbereitungsseminar - ein paar Tage Kenias Osten, also die Kuestenregion anschaue...

Spaeter mehr... ich muss jetzt los, aus der "6" (s.o.) 'ne "5" machen.

Gruesse

Tobi

17.6.09 14:37


Mein Polizei-Kontrollen-Maerchen

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, diesen Blog-Eintrag "Eine Polizeikontrolle, wie aus dem Bilderbuch" zu nennen, doch dann geschah noch etwas...

Also, ich fange mal an: in Kenia herrscht sehr viel Korruption - so verdienen sich Polizisten gerne mal was dazu, indem sie bei Verkehrskontrollen den Angehaltenen willkuerlich irgendwelche Vergehen vorwerfen (z.B. ueberhoehte Geschwindigkeit oder zu wenig Reifenprofil), nur um die Fahrer/-in unter Androhung einer kurzfristigen Verhaftung dazu zu verleiten, sich freizukaufen, also die Polizisten zu schmieren - das alles geht nur, weil es in Kenia kaum einzuhaltende Gesetze gibt - die Polizisten haben freie Hand. So ist der Vorwurf der ueberhoehten Geschwindigkeit z.B. auch totaler Quatsch, weil es ueberhaupt gar keine Begrenzungen gibt - und die Polizisten sind aufgrund ihres niedrigen Lohnes quasi auf das Schmiergeld angewiesen... und bevor man einfach so eine Nacht im Knast verbringt, bezahlt man halt die 1000, 2000 Schillinge (knapp 10-20 Euro)...

Im April mietete sich Luisa mit anderen Freiwilligen aus Nairobi und Johnsons Bruder Collins ein Auto, um zwei Wochen Kenias Ostkueste zu bereisen - um mich kurz zu fassen: sie wurden, ihren Berichten zufolge, vier Mal angehalten, mussten drei Mal Schmiergeld zahlen - einmal sogar umgerechnet knapp 50 Euro...

Ich hab' mir ja seit Mittwoch ein Motorrad gemietet, wollte die Gegend noerdlich von Kisumu bereisen - und nach Luisas Erzaehlungen stellte ich mich schon mal darauf ein, das eine oder andere Mal angehalten zu werden und auch mal ein bisschen Schmiergeld zahlen zu muessen, um weiterfahren zu duerfen. Ich hab mir auch meine Unterlagen ordentlich eingepackt - internationaler Fuehrerschein, Reisepass sowie den Mietvertrag, damit die Sache des Motorrad schnell erklaert werden kann.

Also, gestern ging die Tour richtig los, heute Mittag bin ich Kitale angekommen - Kitale: ca. 45.000 Einwohner, ca. 100km noerdlich von Kisumu. Ich nahm mir ein Hotelzimmer, legte meinen grossen, schweren Rucksack, in dem sich auch mein Reisepass, Fuehrerschein und Mietvertrag befanden, ab. Ich wollte Richtung Mt. Elgon fahren, Kenias zweithoechster Berg, fast 5000m, ca. 20km von Kitale entfernt - ich wollte mal schauen, wie hoch und weit ich mit dem Motorrad so komme. Ich liess also den Rucksack im Zimmer und machte mich auf den Weg.

Seit gestern sind mir bereits einige Polizeikontrollen begegnet - doh ich wurde immer durchgewunken - anscheinend interessierten die sich nicht fuer kleien Motorraeder, dachte ich.

Auf dem Weg zum Mt. Elgon, der sich bereits maechtig am Horizont zeigte, stand ploetzlich mitten auf der Strasse ein kleines Schild: "STOP - police control" - 100m weiter lagen auf beiden Strassenseiten Reifenkrallen, am Strassenrand standen 3 Polizisten, alle schwer bewaffnet mit Maschinengewehr.

Ich erwartete, wie bisher immer durchgewunken zu werden - doch einer der Polizisten liess ein Auto durch und winkte mich stattdessen zu sich. Ich war ueberrascht - aber irgendwie schon auf Verhandlungen, wie hoch das Schmiergeld ausfallen wuerde, eingestellt...

Der Polizist begruesste mich nett, wo ich denn hinwolle, wo ich herkaeme, ob Schweiz oder USA - ich sagte, ich sei ein Freiwilliger aus Kisumu, kaeme aus Deutschland - und er fing an, Deutsch zu sprechen: "Ich bin Amos, wie geht's?  Was bist du von Beruf?" - das alles war sogar recht gut verstaendlich, er sagte, er haette eine deutsche Bekannte... ich antwortete lieb und nett, hoffte auf eine gewisse Milde von seiner Seite - er erklaerte mir den Weg zum Eingang des Mt.-Elgon-Nationalparks, fragte, ob ich hier gleich noch mal vorbeikommen wuerde - "ja, so in 1, 2 Stunden" - ich sollte dann doch noch mal anhalten. "Gute Fahrt, bis gleich".

Voellig erleichtert fuhr ich weiter - "wow, der war ja total nett, wollte noch nicht mal meinen Fuehrerschein - FUEHRERSCHEIN??" mir fiel ein, dass ich die ganze Zeit ohne Fuehrerschein, Reisepass und Mietvertrag unterwegs war - ich hatte nur mein Portemonee mit Perso, Bankkarten und Bargeld... "booah, was ein Glueck, Polizeikontrolle, ich ohne Fuehrerschein - und dann erwische ich so einen lockeren, ja fast schon nachlaessigen Polizisten... boah!".

Doch dann fiel mir ein, dass der Polizist mich ja fuer den Rueckweg nochmal zu sich bestellt hatte - "vielleicht hat er sich seine 'Kuer', sein finanzielles Finale, ja einfach nur fuer spaeter aufbehalten..." - und da waren die Zweifel und Sorgen wieder...

Ich fuhr einige Kilometer Richtung "Huegel" auf total schlechtem, unglaublich steinigem Sandweg - ich glaube, in der Stunde lernte ich mehr ueber's Motorradfahren und -handling als in den letzten 4 Jahren, einmal rutschte mir mein Motorrad sogar weg, Gott sei Dank nur in den Sand - nix passiert! Nach ca. 6 Kilometern auf der schlechten "Strasse" drehte ich dann um - bis zum Parkeingang war es zwar noch recht weit, aber ich hatte einige gute Aufnahmen des Berges und auch die Nase voll von der Strassenbeschaffenheit.

Auf dem Rueckweg kam mir dann eine Idee auf:  ich hatte recht viel Geld dabei (2500 Schillinge = ca. 25 Euro plus einen 10 Dollar-Schein) - ich wuerde einfach alles bis auf ein paar Hundert Schillinge verstecken - "Wohin - in die Unterhose? Nee, kann rausfallen - aah, in die Schuhe!!" Ca. 1 Kilometer vor der Strassensperre setzte ich meinen Plan um - 300 Schillinge liess ich im Portemonee, sogar die beiden Bankkarten steckte ich einen Schuh; fuer denn Fall, dass der Polizist mich zum naechsten Bankautomaten schicken wuerde...

Ich machte mich auf in Richtung "Amos", wurde von ihm schon freudig erwartet. Ich erzaehlte kurz, dass ich aufgrund der steinigen, sandigen Strasse nicht ganz so weit gefahren war... er hoerte lieb zu, nannte mich "my friend", und fragte mich schliesslich, ob das Motorrad gemietet sei - "jetzt geht's los", dachte ich - ich bejahte, Amos ging zu seinen Kollegen, holte irgendwelche Zettel und Unterlagen - "Strafzettel?" - er kam wieder mit zwei kleinen Zetteln und einem Bleistift: "I'm going to write down my number and my e-mail-address - so that you can call me, my friend yes, it's a mobile phone number, you write a text message" - "here, please write down your number and e-mail-address - so that I can send photos to you"... wow, okay, ich war fasziniert... da stand der Polizist in Uniform und mit Maschinengewehr neben mir Weissem, nebenan Strassenkrallen auf der Strasse... und wir tauschten Handynummern aus!

Er wuenschte mir einen guten Aufenthalt in Kitale... er wuerde mir bald mailen!

Ich fuhr weiter... wow... das war was... auf dem Weg zurueck in die Stadt und zum Hotel malte ich mir aus, wie ich den Blog-Eintrag schreiben und mit "Eine Polizeikontrolle, wie aus dem Bilderbuch" betiteln wollte... ich lachte vor mich hin, auch weil ich an einer komischen Ziege vorbeifuhr, die ihren Kopf, mit halb Augen-verdeckender Langhaar-Frisur, auf eine andere Ziege lehnte und dabei verrueckte Geraeushe machte - das fand ich sehr witzig.

Ich hatte gerade ausgelacht, da sah ich eine erneute Polizeikontrolle vor mir - "oh nein, hoffentlich lassen die mich wenigstens durch" - tja, vergeblich gehofft, ich wurde rangewunken. 

Ich merkte gleich: das war ein Polizist aus anderem Holz - ohne Maschinengewehr, dafuer mit Schlagstock - und auch ohne nettem Laecheln. Die erste Frage nach der Begruessung: "your driving license, please" - "die hab' ich im Hotel" - "was?" - "iiich hab die im Hotel - (ich versuchte, breit und lang zu erklaeren, um mich irgendwie aus der Situation rausreden zu koennen) - ich bin ein Freiwilliger aus Kisumu, ich komme gerade vom Mt. Elgon zurueck, fahre zurueck in's Hotel in Kitale, vielleicht kann ich ja eben.." - er nur trocken: "I have to arrest you", und holte Handschellen hinter  seinem Ruecken hervor - da huschte ein Laecheln ueber sein Gesicht... das mit den Handschellen war wohl nur ein Scherz. Puuuuh...."so, where are you working?" - "in a nursery school and an orphanage" - "how long are you staying in Kitale?" - "just one night, I'm going back to Kisumu tomorrow"... Und ich durfte fahren!!!

Wow, hab ich ein Glueck, oder? Riesiges Glueck - zwei Polizeikontrollen in einem sehr korrupten Land, ich beide Male ohne Fuehreschein - KEINE Konsequenzen... 

Das ist kein Bilderbuch, in dem ich rumgeirrt war, das ist ein Maerchen...

Am Hotel angekommen, war ich erstmal muede und fertig, und auch total erheitert... dann gab's noch ein unglaubliches Hin-und-Her, wo ich denn mein Motorrad am sichersten abstellen wuerde... aber das ist eine andere Geschichte.

Gruesse

Tobias

 

12.6.09 17:25


Gebi, Fuba, Mopped

Der Geburtstag Samstag war recht cool... viel zu essen, sehr viel, sehr sueß (Dank an Melanie fuer das "ß" und ueppig... und kurz nach dem Geburtstags-Ständchen (danke fuer das "ä" wurde Barry mit Wasser ueberschuettet... ich hab auch ordentlich was abbekommen. Fotos und ein Video bei Flickr - Link siehe unten.

Gestern Abend war dann das Fußball-Länderspiel Kenia - Nigeria - eigentlich haetten die Kenianer gegen die technisch deutlich ueberlegenen Nigerianer trotz ihres deutschen Trainers, Antoine Hey, keine Chance gehabt - doch bei einer Niederlage hätten sie die Quali fuer die WM 2010 (oder schon 2014??) vergessen koennen - ich guckte mit Felix, einem meiner Mitbewohner-Jungs, in einem Cafe an der Shopping Mall, an der ich recht haeufig einkaufe und wo sich ein gutes Internetcafe befindet.

Wir kamen leicht zu spät - es lief gerade die 5. Minute - doch es stand schon 1:0 fuer Nigeria. Die kenianischen Fans, die sich der Unterlegenheit ihres Teams bewusst waren, gaben die Hoffnung jedoch nicht auf und zeigten sich seeehr begeisterungsfaehig - selbst bei der kleinsten Chance fuer Kenia herrschte im Cafe (-Aussenbereich mit grosser Leinwand, ca. 80 Zuschauer) eine Stimmung wie im Affenkaefig mit Hunderten wildgewordener Tiere... die Leute kreischten, sprangen auf, schrien... Wahnsinn! Super Stimmung! Am Ende verlor Kenia 3:0 - sie hatten aber doch ein recht ansehnliches Match gezeigt und ganz gut dagegen gehalten.

Sooo, ab Mittwoch moechte ich mir fuer 5 Tage ein kleenes Motorrad, 'ne 125er, mieten... und die Gegend erkunden - die Doerfer, Berge, Landschaften rund um Kisumu... ich freu' mich schon ziemlich... rumcruisen, sonnen, mich umgucken, die Gegend und Freiheit und Freizeit geniessen... herrlich! 

Ich meld' mich dann Anfang nächster Woche wieder! 

 

Bis dann.

Tobias 

8.6.09 14:06


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